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18 September 2010 - Blau/Weißes Training @ Steinbruch Demling (GER) | Print |  E-mail
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Endlich war es so weit! Am 17.-19.09.10 fand das erste frühmittelalterliche Lager im Demlinger Steinbruch statt.

 

Trotz des schönen Wetters, welches das ganze Wochenende über anhielt, standen nur zwei Zelte, welche wiederum mit insgesamt drei Personen bestückt waren. Trotzdem war die erste Nacht von Freitag auf Samstag eine recht lustige und vor allem feuchtfröhliche Sache.

  

Am Samstag den 18.09. fand dann das offene Training, organisiert von Dengeln in Bayern, ab 12.00 Uhr statt. Mit 15 teilnehmenden Kämpfern war es besser besucht, als das Lager allgemein. Vertretene Waffen waren überwiegend Schwert und Schild, eine Daneaxt, drei Lanzen und ein bis zwei Gere. Nachdem die Teilnehmer sich ihre Rüstungen angelegt hatten, ging es gleich mit aufwärmenden Einzelkämpfen los. Gekämpft wurde nach Codex Belli. Nach der Aufwärmphase wurden die Kämpfer gleichmäßig aufgeteilt, so das der Line Fight trainiert werden konnte. Einige Durchgänge später stellten sich alle Langwaffen gegen den Schildwall. Das Ziel dieser Aktion bestand darin, dass die Schildträger gegenseitig aufeinander aufpassen sollten, was für groß angelegte Feldschlachten unabdingbar ist. Als weiteres Hindernis kam hinzu, dass das Training auf einer Teil bewachsenen Fläche statt fand, auf der man nicht nur stur nach vorne treiben konnte. Doch irgendwann muss auch der beste Kämpfer mal eine Pause machen. Frisch gestärkt und ein wenig ausgeruht wurden die Leute dann wieder gleichmäßig aufgeteilt und der gesamte Steinbruch als Kampfplatz ausgewählt. Das vorgesehene Spiel bestand darin, dass die beiden Truppenteile gegeneinander kämpfen und die Verlierer sich dann ein Stück weiter, dem Gelände angepasst, neu formieren. Bei diesem Spiel ist es nun für die „Angreifer“ erforderlich genau zu schauen, wie viele Gegner noch in offener Formation vor ihnen stehen und wie viele sich evtl. im Gelände für einen Hinterhalt versteckt haben. Zudem werden Strategieverständnis und Koordination der „Anführer“ gefordert. An dieser Stelle hatte der Einladende nun auch wieder eine Funktion. Aufgrund einer körperlichen Einschränkung konnte er nicht mitkämpfen, sich jedoch als geländekundiger Führer einem der Trupps anschließen. Mit dieser Art von Waldkampf, die über Stock und Stein, bergauf und bergab führte, wurde dann der restliche Kampftag zugebracht. Am Abend wurde sich dann noch gemütlich zusammengesetzt und geschmaust. Zudem wurde gefachsimpelt, wie der Tag im gesamten abgelaufen war und was man an einigen Stellen hätte besser machen können.

 

Am Sonntag wurde dann schon ab Mittags abgebaut, da wie schon erwähnt nur zwei Zelte standen.

 

Aufgrund des positiven Feedbacks der Kämpfer wird das Wochenende um den 17.-19-09. ab jetzt jedes Jahr als A- und Trainingslager, mit der Hoffnung, dass das Lager stetig wächst, abgehalten.

 

Autos: Ulfgar (Blau/Weißer Kampfverbund)

 

 

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