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23-25 Jänner 2009 - Winterbankett im Archeon (NL) | Print |  E-mail
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Moinsen zusammen
Am vergangenen Wochenende war das Winterbankett im Archeon.
Anwesend waren neben einigen wenigen Holländern ne ganze Menge bekannte Gesichter aus der deutschen FrühMi Szene.
Vom Haufe waren die Boars of Dunwich und die Fornjotrs da.

Was ist Archeon? war meine erste Frage als ich davon hörte. Einige von uns waren zwar schonmal da, aber ich selbst konnte mir darunter nicht wirklich was vorstellen.
Nachdem wir die 270 km von Köln nach Holland im strömenden Regen zurückgelegt hatten war meine Vorfreude zwar nicht mehr allzugroß, aber es reichte noch aus um in Stimmung zu kommen.

Im Endeffekt ist das Archeon ein Freilichtmuseum, welches von der Steinzeit bis hin zum Spätmittelalter alles abdeckt.

Bei der Anmeldung konnte man sich als Hausschläfer oder harter Zeltschläfer eintragen. Und da es ja nur ein sanfter Winter war (Anmeldung ging im November raus) meldeten wir uns als Zeltschläfer.
Gottseidank war die Orga umgänglich und wir konnten uns, angesicht der nasskalten 0° und einer überschwemmten zeltwiese kurzfristig noch im Kloster einquartieren.

Das Bankett wurde in einem Klosternachbau abgehalten.
Unter dem Dach gab es eine etwa 25m lange und 10m breite Halle mit einem riesen Kamin und Platz für ca. 150 Leute. Dort wurde der Abend verbracht, es gab Suppe und Brot und Kaffee im Überfluss.
An diesem ersten Abend wurde auf eigene Kosten gebechert, was wir dann auch ausgiebig taten.

Bei der obligatorischen von meinem Jarl verordneten Nachtwanderung konnten wir leider nicht viel vom Archeon sehen, aber es war schonmal nicht schlecht.
Am kommenden Morgen sahen wir uns die ganze sache nochmal genauer an und siehe da, die holländer haben da was echt feines hingebaut.

Das sind nur einige der gebäude die dort zu sehen sind.
Am Samstag wurde dann auch ein wenig gekämpft , wobei die Betonung auf wenig liegt.
Nach dem Duschen kamen dann die jungs der Fuchssippe und forderten uns auf, in der Arena ein Spiel mit ihnen zu spielen, und ich musss sagen das war ne Mordsgaudi.

Die Regeln sollten sich beim Anblick des Bildes von alleine erklären.
Nix sehen aber ne Schelle in der einen und einen Sack zum Zuschlagen in der anderen Hand.

Am Abend gab es dann das große Fressen.
Es gab Met, Bier, Wein, Säfte etc. und ein Buffet.
Alle wurden satt und keiner musste Durst leiden.
Später spielte dann eine Band... bzw. es waren Leute da, die auf Instrumenten Geräusche produzierten.
War nicht so toll.
Also haben wir kurzerhand nochmal ne Nachtwanderung gemacht!
Die führte uns dann erneut durchs Archeon in die römische Arena wo wir unseren eigenen Sangeskünsten fröhnten.

Allzuspät wurde es an diesem Abend dann nicht mehr und am Morgen haben wir zeitig die nicht aufgebauten Zelte abgebrochen und sind zum Training nach Köln gekommen .

Alles in allem ne nette Veranstaltung, aber es wäre noch cooler, wenn noch mehr der altbekannten Missetäter dort gewesen wären.

Also dann
Gehabt euch .... wie auch immer.

Autor: steff (Fornjótr - GER)

 
 
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