Wetter: Zunächst sah es bis zum Donnerstag vorher noch echt mies aus, auch die Vorschau wusste nichts Gutes zu berichten und sagte Regen und Bewölkung voraus. Dazu Tauwetter, sodass der Schnee wohl fast weg sein würde und Platz für Schlamm macht.
Am Samstagmorgen dann aber in Hevensen: Sonne. Und die hielt sich den ganzen Tag. bei 12 °C war der Schnee fast ganz verschwunden und dank der Regenpause war das Wetter einer der großen Lichtblicke und hat allen Anwesenden den Tag versüßt.
Platz: Der Dorfsportplatz hat an der Seite Spielplatzgeräte, Tischtennisplatte, Sandkasten und im hinteren Bereich eine Grillhütte.
Direkt neben dem Platz fließt etwas den Hang hinab ein Bach. Der Platz ist gut zu erreichen, er liegt an einer Bundesstraße und einer Dorfstraße, an der man viele Autos parken kann.
Aufgrund des Tauwetters und der Regenprognose wurde eine Schlammschlacht befürchtet, immerhin sind in der Woche vor dem Training 40cm Schnee weggeschmolzen und der Boden war nicht mehr gefroren. Allerdings verhinderten die gute Drainage und der nahe Bach das schlimmste. Der Platz war komplett bespielbar und "Besser als Tannenberg bei gutem Wetter" (Zitat eines Kämpfers).
Keiner ist hingefallen, keiner gerutscht.
Teilnehmer: Viele Kämpfer haben aufgrund von Frühjahresmüdigkeit, Krankheit oder aufgrund der Wetterprognose kurzfristig abgesagt. Das veranlasste mich den anderen diesen Mangel mitzuteilen. Wir rechneten also nicht mehr mit Besuchern und waren dann überrascht, dass dennoch Leute aus Königslutter, Wolfsburg, Hannover und Braunschweig erschienen. Somit waren wir mit 14 Kämpfern und konnten zumindest kleine Lines und Gruppenspiele machen. Weitere Damen kamen zu Besuch und besetzten die „Zuschauerränge“.
Training: Begonnen bei Sonnenschein wurde das Training mit Lines. Zum Mittag gab es 2 recht spontane Kurse. Ratatoskr hatte von Skeldewall die Trainings-Fechtmasken mitgebracht, sodass wir einen „Erweiterte Trefferzone for Beginners“-Kurs gemacht haben. Der andere Kurs „I.33 zum Reinschnuppern“ wurde von J.Burmeister initiiert und dafür der Speerkurs auf ein andermal verschoben. Zum Abschluss traf sich die gesamte Gruppe wieder zu einigen Lines mit verschiedenen Schwerpunkten, bis alle die Erschöpfung übermannte und die Dunkelheit anbrach.
Abend: Nach dem Training wurde schnell der Grill angeschmissen und bei Fleisch und Getränken wurde noch bis spät in die Nacht gefachsimpelt.
Quintessenz: Ich persönlich und im Namen der Gruppe Haukstaldir möchte hiermit nochmal ein „Danke“ an die Anwesenden aussprechen. Uns hat es gefallen und wir werden gerne nächstes Jahr wieder diesen Einstieg in die Saison anbieten.
Autor: Martin/Lennart (Haukstaldir - GER)