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Auch dieses Jahr wurde ganz Furth im Walde in ein Drachendorf verwandelt, wundervoll geschmückt und sichtlich in vorfreudiger Volksfeststimmung. Das Wetter war teils leicht regnerisch aber überwiegend sonnig. Am „Cave“ trifft sich jeder mit jedem Wesen, welches sich in eine belegte oder erfundene Darstellung wirft. Auch dieses Jahr sah man einige Fabelwesen neben ausgereiften Reenactmentlern und Spitzensportlern.
Kampftraining und Schlacht Wieder wurde die Kampforga bravurös von Ebersepp (Zanari) übernommen. Waffenabnahme wurde ordentlich gestaltet und für die Teilnahme an der Sonntagsschlacht musste mindestens ein Training am Freitag oder Samstag absolviert werden. Trotz dieser Bestimmung fanden sich zahlreiche Trainingsbegeisterte an beiden Tagen ein. Nach den offiziellen einstündigen Trainings wurde nach belieben weitergefochten, auf Grund der mangelnden Teilnahme wurde mit den 20-30 verbleibenden die Variante des Brückenspieles bevorzugt, sei es bei normalen Codex Belli Trefferzonen oder auch mit Fechtmaske ohne Trefferzonenbeschränkung.
Zu sehen waren wieder Frühmi,- Spämi,- und Homi,- Kämpfer. Die vorwiegende mit FMA Kämpfern, die Angreifer darstellende Seite, wurde durch Zanari, Harier, Bluot zi Bluoda, SSC, Tiwaz und einigen weiteren Einzelpersonen gebildet.Die vorwiegend aus SMA und HMA gebildete, die Verteidiger darstellende Seite, wurde durch den Stangenblock, Ubos Söldner, Templer sowie weiter (leider namentlich nicht bekannte Vereine und Einzelpersonen) gebildet. Auf der Seite der HMA-Kämpfer wurde der Gegner mit Dreschflegel und Morgenstern konfrontiert. Natürlich gut gepolstert und sicher. Ein interessantes Erlebnis einer solchen unüblichen Waffe erstmals gegenüber zu stehen. Gekämpft wurde jedoch auf beiden Seiten ausgesprochen fair und ruhig, sehr freundschaftlich.
Für die Sonntagsschlacht wurde ein, für das Publikum imposanter, Einmarsch zelebriert, teils mit musikalischer Unterstützung und den energischen Kampfrufen der verschiedenen Truppen. Den, leider wenigen, Zuschauern, womöglich auf Grund der „frühen“ Zeit, 11 Uhr, wurde ein Streitschauspiel mit konkurrierenden Seiten gezeigt, was sich spätestens bei der wichtigen Kuschelrunde als Schauspiel entpuppte. Die Seiten waren 70 (Verteidiger) zu 50 (Angreifer) Kämpfer aufgeteilt. Die Angreifende FMA Seite konnte die Schlacht welche in 5 Durchgängen geschlagen wurde mit 4/1 Siegen für sich entscheiden.
Das Turnier Ausgefochten wurde in 2 Kategorien, Langschwert sowie Schwert/Schild mi einer maximalen Größe von 50cm nach dem erweiterten Treffersystem Codex Belli mit Kopf. Freitag fand die Vorrunden für Schwert/Schild statt, am Samstag fanden die Vorrunden für das Lange Schwert statt. Am Sonntag wurden die Finale ausgefochten. Am Ende durften folgen Sieger gekürt werden:
Schwert/Schild:
1. Michael Wegleitner (Harier) 2. Olaf Schinderson (IHS) 3. Richard von der Amselfeste
Langschwert:
1. Thomas "Hello Kitty" Rupp 2. Christofer von der Amselfeste 3. Richard von der Amselfeste
Großes Lob an die Caveorganisation Für die bereits Donnerstag angereisten gab es abends gratis Eintopf und Ripperl, sowie Freigetränke, Freibier und Kuchen. Auch dieses Jahr gab es eigene Unratkisten sodass der gesamte Festplatz sauber blieb. Wieder waren Toiletten und Duschen auch um 3 Uhr früh sauber! Die Vogtey war ein Anlaufort für Orgafragen und man fand selbst für immer verloren geglaubte Dinge wieder, was nicht auf jeden Fest selbstverständlich ist, dass es couragierte Finder gibt.
Autor: Alix (Bluot zi Bluoda - AUT)
Link zum Video des Turniers: http://youtu.be/s5f8ZNrGlgY |
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